Ausgangsfrage, Erfahrung, Idee, Werte, Zielsetzung, Priorisierung, Human-Gate und finale Verantwortung.
VIRES Mensch–KI-Provenienzstandard
Die gemeinsame Regel hinter allen Ampeln: Nicht nur KI-Beteiligung markieren, sondern die Entstehung eines Werkes, Systems, Schutzrechts, Unternehmens oder kreativen Produkts langfristig nachvollziehbar machen.
Die Norm hinter der Ampel
Transparenz wird nicht auf ein KI-Symbol reduziert. Dokumentiert werden Ursprung, Zusammenarbeit, Ausführung, externe Evidenz, Entscheidung und Verantwortung.
1. Grundprinzip
Der Standard beschreibt die Werk- und Projektgenese. Er trennt geistigen Ursprung von Ausführung, Ko-Kreation von reiner Produktionsarbeit und externe Quellen von Eigenleistung.
2. Vier Provenienzklassen
Dialog verändert Analyse, Modell, Struktur, Hypothese, Architektur oder Entscheidungsvorbereitung substanziell.
Rechercheassistenz, Formulierung, Varianten, Code, Visualisierung, Tabellen, Layout, QA oder technische Produktion.
Fremdliteratur, Messdaten, Patentamt, Gerichte, Behörden, Markt, Plattformen und andere externe Entscheidungen.
3. Mindestfelder eines Provenienzeintrags
4. Standardprozess
5. Keine Prozentfiktion als Primärnachweis
Der verbindliche Provenienznachweis basiert auf Rollen und Prozessschritten, nicht auf Wort- oder Zeichenmengen. Ein von KI formulierter Absatz kann vollständig auf einer menschlichen Idee beruhen; eine menschlich formulierte These kann wiederum auf externer Evidenz aufbauen.
6. Versions- und Korrekturregel
Ein neuer Stand soll wesentliche frühere Entscheidungen nicht unsichtbar überschreiben. Relevante Änderungen, korrigierte Annahmen und Rollenwechsel werden so dokumentiert, dass die Entwicklung später nachvollziehbar bleibt.